Altstadt Schwaz
- Franz-Josef-Straße
- Tel.: +43.5242.632400
- 6130 Schwaz
- Fax: +43.5242.65630
- Altstadt Schwaz in der Silberregion Karwendel
- Schloss Freundsberg in der Silberregion Karwendel
- Aquarell Schwaz
- Franziskanerkloster in Schwaz in der Silberregion Karwendel
- Fuggerhaus in Schwaz in der Silberregion Karwendel
- Pfarrkirche Schwaz in der Silberregion Karwendel
- Panorama über Schwaz mit Kellerjoch in der Silberregion Karwendel
- Rathaus Schwaz in der Silberregion Karwendel
- Stadtgalerie Schwaz in der Silberregion Karwendel
- Pfarrkirche Schwaz in der Silberregion Karwendel
Willkommen in Schwaz – Historie, Kultur und Shopping erwarten Sie in einer der ältesten Städte Europas! Will man Schwaz auf eigene Faust erkunden, so bieten die vielen Parkmöglichkeiten im Stadtkern sowie am Stadtrand in Fußmarschweite den perfekten Start. Über den Stadtplatz erreicht man zur Rechten die pulsierende Innsbrucker Strasse mit ihrem Shoppingangebot und zur Linken die wunderschöne Altstadt-Meile, die Franz-Josef-Straße die eingerahmt ist von dem Schwazer Rathaus aus dem frühen 16. Jahrhundert und der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt aus dem 15. Jahrhundert. Von hier aus taucht man in die Geschichte der Silberstadt und kann mit einem gemütlichen Rundgang die Sehenswürdigkeiten wie as Rabalderhaus, das Fuggerhaus oder das Franziskanerkloster mit seinem beeindruckenden Kreuzgang besichtigen.
Ein besonderes Highlight von Seltenheitswert bieten die Führungen hinauf, über die Dächer von Schwaz, nämlich auf den Kirchturm der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Ein architektonischer Blick auf das mit 15.000 Kupferplatten bedeckte Kirchendach, die außergewöhnliche vierschiffige Bauweise der Kirche, die einzige in Europa ihrer Art und über die Stadt. Anmeldungen und weitere Informationen dazu erhalten Sie im Stadtmarketing Schwaz.
Rundgang in Schwaz
1. Innenstadt – Franz-Josef-Straße
Ausgesprochen sehenswert ist die historische Altstadt von Schwaz. Entlang von altehrwürdigen Gebäuden führt die Franz-Josef-Straße zur Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Das „Herz der Stadt“, wie es liebevoll von den Einwohnern genannt wird, lädt auch zum Bummeln, Einkaufen und Entspannen ein. In den Sommermonaten kann von gemütlichen Gastgärten aus das Leben in der Straße bei einer Tasse Kaffee beobachtet werden.
2.Die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt
Ist die größte gotische Hallenkirche Tirols und die einzige vierschiffige Europas. Ihr heutiges Aussehen verdankt sie dem berühmten Münchner Bildhauer Erasmus Grasser. Durch den großen Bevölkerungszuwachs um 1490 musste die ursprüngliche kleinere Kirche erweitert werden. So entstand die Besonderheit einer vierschiffigen Kirche mit zwei gleichrangigen Hauptschiffen (links für Bürger, rechts für Knappen). Allein das Kirchendach ist mit mehr als 14.000 Kupferplatten gedeckt. Es kündet nach heute vom einstigen Reichtum im Schwazer Bergwerk. Im Stadtpark, dem ehemaligen Friedhof, befinden sich Arkarden, die besonders sehenswert sind.
3. Die Totenkapelle Michael-Veitkapelle
an der Nordseite des Stadtparks besteht aus zwei Stockwerken. Im Erdgeschoss befindet sich die Michaelkapelle, im Oberstock die Veitskapelle. Sie beherbergt mit dem 1511 errichteten Altar von Christoph Scheller das prachtvollste Werk der Spätgotik (nur mit Führung zu besichtigen). Die Kapelle wurde 2005/2006 restauriert.
4. Das Palais Enzenberg
wurde 1515 von Veit Jakob Tänzel erbaut. Am Hauptgebäude ist das Säulenportal, die Verbindung zwischen Palais und der Pfarrkirche, der Bogengang, sowie die Wandmalereien beachtenswert. Die zeitgenössische Kunst der Stadtgalerie Schwaz befindet sich heute im Palais Enzenberg.
5. Die Lahnbachmauern haben den Lahnbach nach dem letzten großen Ausbruch (1855) gezähmt. Vor dem Bau der großen Steinmauern musste man fast regelmäßig mit Zerstörung durch Überschwemmungen und Vermurungen rechnen. Ursprünglich konnte man auf ebenem Weg von der Stadtmitte über den Lahnbach ins „Dorf“ (der Ortsteil am rechten Bachufer) gelangen. Inzwischen ist die kleine Kapelle am Lahnbachufer bereits die dritte übereinander am selben Platz.
6. 1911 wurde der neue Glockenturm erbaut, um die Glocke aufzunehmen, da der alte Kirchturm überhängt und man befürchtete, dass sich durch das Läuten der schweren Glocken die Neigung verstärken würde. Über der großen Glocke (4480 kg) steht der Spruch: „Maximiliana heiß ich, alle Wetter weiß ich, für alle Wetter bin ich gut, wenn mich nur läuten tut.“ Sie wird auch heute noch bei drohenden Unwettern geläutet.
7. Das Orglerhaus war zeitweise Wohnstätte für den großen Arzt Paracelsus. Er wollte hier in Schwaz bei Sigmund Fieger die Kunst des Silberschmelzens und die Alchemie erlernen. Über dem gotischen Portal weist eine Erzstufe auf die Verbindung des Hauses mit dem Bergbau hin, solche Erzbrocken, auch Handsteine genannt, finden sich an vielen Häusern in Schwaz.
8. Das Fuggerhaus entstand um 1525. Von hier aus leitete Ulrich Fugger zweitweise seine Weltfirma. Unterhalb des Erkers erinnert eine Kupferbüste an die Fugger. Mit dem Schwazer Silber und Kupfer wurde Weltgeschichte geschrieben. Und es machte die Fugger zu der mächtigsten und reichsten Handelsfamilie des ausgehenden Mittelalters. Heute ist das Fuggerhaus Sitz der Tertiar-Schulschwestern.
9. Das Franziskanerkloster wurde 1507 von Kaiser Maximilian I gegründet. Die Kirche des Klosters zum Heiligen Franziskus ist wohl die schönste Bettelordenskirche im Alpenraum. Sie wurde nach den Plänen von Christof Reichartinger gebaut (1508 – 1515). Auf zwei der vielen Kostbarkeiten sei besonders hingewiesen: Das Steinkreuz von Loy Hering und die Glasfenster des bekannten Schwazer Künstlers Prof. Fred Hochschwarzer. Ein einzigartiges Juwel stellt der Kreuzgang des Klosters dar (1521). Er wurde von Pater Wilhelm von Schwaben mit Szenen aus der Passion Christi ausgeschmückt. Vom Kreuzgang her kommt man in die Bonaventurakapelle, die zur Bauzeit als vorläufige Klosterkirche diente. Sehenswert sind die das Altarkreuz umfassenden Reliefs mit Szenen aus dem Leben Christi.
10. Das Rathaus, ehemals Handelshaus von Schwaz, wurde 1500 – 1509 von den Gewerken Hans und Jörg Stöckl erbaut und ist der gewaltigste nicht kirchliche Bau aus der Bergwerkszeit. Nach dem Verkauf an den Landesfürsten wurde hier auch die oberste staatliche Bergbaubehörde eingerichtet. Unter dem Erker zum Stadtplatz steht das Bronzestandbild des Jörg von Frundsberg von Ludwig Penz, einem der bekanntesten Bildhauer Tirols. Der Hof zeigt drei Stockwerke mit Arkardengängen.
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