St. Georgenberg
St. Georgenberg im Stallental ist in jeder Hinsicht ein besonderer Wallfahrtsort.
Auf einem ca. 100 Meter hohen Felskegel begrüsst die Wallfahrtskirche St. Georgenberg Ihre Pilger. Gegründet wurde St. Georgenberg laut Chronik in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts von Rathold von Aibling, der anfangs hier in einer Höhle gelebt haben soll. Ursprünglich war in St. Georgenberg das heute in Stift Fiecht befindliche Benediktinerkloster beheimatet, doch nach einigen Großbränden und dem Auftreten der Pest wurde beschlossen, das Kloster ins Tal zu verlegen, was nach 2-jähriger Bauzeit 1708 auch geschah.
Im "dreifachen Wallfahrtsort" wird der Heilige Georg (gotisches Vesperbild), die Heilig-Blut-Reliquie und die Schmerzhafte Mutter verehrt, wobei Letztere an erster Stelle der Anbetung steht.
Die heutige Wallfahrtskirche war bis 1705 die Abteikirche und die auf einem Hang gegenüber stehende Lindenkirche aus dem 15.Jahrhundert diente als Wallfahrtskirche
Über zwei verschiedene Pilgerwege kann man heutzutage zur Wallfahrtskirche St. Georgenberg pilgern: Von Stans aus durch die wildromantische Wolfsklamm oder über den Pilgerweg der in Fiecht beginnt.
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